Die Gaming-Industrie erreicht nominale Rekordumsätze, aber das Wachstum ist knapper, regionsspezifischer und segmentabhängiger als Schlagzeilen suggerieren.
Das Werk argumentiert, dass die globale Gaming-Industrie 2025 nominale Rekordumsätze erzielt — mit einem Wachstum von 5,3% auf rund 195,6 Mrd. Dollar und neuen Allzeithochs auf allen Plattformen (Mobile, PC, Console). Dieses Gesamtbild verdecke jedoch eine stark fragmentierte Realität: PC-Wachstum übertreffe das Console-Segment um ein Vielfaches, doch zusammengenommen und ohne China ergebe sich nur ein Plus von 3,7% seit 2020 statt der publizierten 14%. Der realisierte Markt für nicht-chinesische Publisher sei seit 2020 lediglich um 0,9% gewachsen, da China über 150% des gesamten Spending-Wachstums absorbiere und keines der 9,7 Mrd. Dollar Wachstum bei typischen Publishern ankomme. Preiserhöhungen trieben das Wachstum einzelner Franchises, doch Pricing Power bleibe auf wenige Top-Titel beschränkt — Wachstum durch mehr Spieler, mehr Käufe oder mehr Spielzeit finde de facto nicht statt.